Grußwort

Prof. Dr. Jürgen M. Bauer, Kongresspräsident

„Evidenz und Innovation in geriatrischer Diagnostik und Therapie“

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich heiße Sie dieses Jahr zum zweiten Mal nach 2015 im Campus Westend der Universität Frankfurt willkommen. Nach dem erfolgreichen Kongress vor zwei Jahren fanden wir im Vorstand der DGG, dass vieles dafür sprach, hierher zurückzukommen. Dies waren unter anderem die entspannte Atmosphäre in grüner Umgebung, die gelungene moderne Architektur, die Altes mit Neuem erfolgreich verbindet sowie die gute technische Ausstattung der Vortragssäle und das große Raumangebot, das wir flexibel nutzen. Zudem sind wenige Städte verkehrstechnisch so gut erreichbar wie die Hessenmetropole, die in den letzten Jahren ihr kulturelles und gastronomisches Angebot enorm weiterentwickelt hat.

Frankfurt ist ohne Zweifel eine Stadt mit Zukunft wie auch die Geriatrie ein Fach mit Zukunft ist. Trotz unserer nicht einfachen berufspolitischen Situation besteht an letzterem kein Zweifel. Das rasche Anwachsen der Zahl geriatrischer Abteilungen und die Einrichtung mehrerer neuer Lehrstühle sind klare diesbezügliche Zeichen. Zukunft braucht ein gesichertes Fundament, auf dem sie sich entwickeln kann, und sie benötigt Fortschritt. Daher war das Kongressthema „Evidenz und Innovation in geriatrischer Diagnostik und Therapie“ für mich naheliegend, zumal wir beide Komponenten für die weitere Profilierung unseres Faches benötigen.

Während des diesjährigen Kongresses soll zum einen das gesicherte Wissen in der Geriatrie dargelegt werden, zum anderen werden Sie neue Ansätze kennenlernen, die eine Weiterentwicklung ermöglichen. Gerade die Keynote-Vorträge stehen dieses Jahr im Zeichen der Innovation, sei es, dass uns moderne IT-Lösungen zur Bewältigung der Polypharmazie vorgestellt werden oder dass wir neue Konzepte zur Behandlung der arteriellen Hypertonie im Alter kennenlernen. Einen Blick in die Zukunft wird auch Prof. John Morley aus St. Louis werfen, der uns seine Ideen zur Zukunft der Geriatrie vorstellen wird. John Morley wird von vielen Kollegen als bekanntester lebender Geriater weltweit angesehen, was vor allem seiner Herausgeberschaft mehrerer für die Geriatrie bedeutender wissenschaftlicher Zeitschriften sowie verschiedener Standardwerke zu danken ist. Es ist uns daher eine Freude, diesem Heroen unseres Faches während des Kongresses den erstmals verliehenen Preis der DGG für sein Lebenswerk zu überreichen. Dieser Preis wird zukünftig alle zwei Jahre einer Persönlichkeit verliehen werden, welche im internationalen Rahmen herausragende Verdienste um unser Fach erworben hat.

Ich freue mich, Sie zum diesjährigen Kongress in Frankfurt begrüßen zu können. Lassen Sie uns voneinander lernen und miteinander diskutieren, um auf diese Weise die Zukunft unseres Faches zu gestalten.

Ihr Jürgen Bauer

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